

Was das Immergut Festival so die letzten Jahre getrieben hat, könnt ihr hier textlich nachvollziehen...
Netzauftritte...von milchblau zu braun, ab ins Wohnzimmer und schließlich raus auf die Wiese, um dann Rotkäppchen zu treffen - bisherige Immergut Netzauftritte.
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An dieser Stelle findet ihr die offiziellen Nachberichte vom legendären Jürgen Mutz.
(als pdf-download)
2003 - 2004 (Jürgen Mutz macht derzeit eine kreative Pause)
Danke
Mrxn, Alex D., Hagen, Günni, Guna, Gunnar, Uwe, Vanessa, Boris, Himbeertoni, Epi, Janni, Franzi, Lieschen, Tom, Krausi, Willi, Sandy, Swantje, Karo, Jette, Katrin, Hielschi von VJ! und Dörschi dazu, Nagi, Thomas R., Linnni, Robert’s Yvonne, Doreen, Yvonne H., Alex K., Peggy, Fischi und Mirko, Reepi, Becki und Beate, Steffen, Matti, Nancy, Thomas K., Inge, Gabi, Karen, Peter E., Elise, Anni, Antje, Andrea, Stefan, Schnitte, Stapi, Mattes, Ninchen und Dinchen, Felix, Anne, Theo, Bummi, Martindog, Nadin, Sigi, Bibo, Carsten W., Patrick, Fiete, Spud, Ralf, BolzFlo, Stefan Lehmkuhl, Uwe Viehmann, Rocco, Markus, Thees, Reimer, Herr Rautmann, Herr Suhr und Herrn Ebeling.
Lieblings-Presse-Stimmen
2000
www.openair.de, 4. April 2000, Autor unbekannt
„Auf einmal steht es neben dir, das gute Festival, das du dir schon immer gewünscht hast. Natürlich kann man nie wissen, wie es tatsächlich wird ... über das Immergut Rockfestival wissen wir allerdings ganz sicher: dass es das richtige Event ist, um die Festival Saison einzuläuten. Hier haben die Organisatoren die Zeichen der Zeit erkannt und umgehen den diesjährigen Open-Air Overkill mit einem einfachen, aber genialen Konzept.“
Gaffa, Mai 2000, Autor unbekannt
„Die Idee, die hinter dem Neustrelitzer Immergut Open Air steht, ist eine gute: Hier dachten sich nämlich die Initiatoren nicht: Oh geil, wir haben auch `ne Wiese, machen ein Open Air und buchen alle Bands, die bei drei nicht auf den Bäumen sind. Der wahre Hintergrund ist ein besserer: die Initiatoren stellten fest, dass es in unserem HipHop Land zwar gute Bands gibt, die mit dem Begriff Gitarrenrock/Gitarrenpop etwas anfangen können, aber ein adäquates Festival, das dieses Genre mal rundum präsentiert, gibt es eben noch nicht. Das war der Gedanke...“
2001
www.festivalguide.de, 11. April 2001, Autor: Stefan Lehmkuhl
Immergut rocken! Line Up beim Immergut Festival ist komplett,
und es hat sich gewaschen. Nettigkeit is king – könnte das Motto lauten, denn nicht nur das gesamte Festival, sondern auch die auftretenden Acts sind überaus charmant und sympathisch. Am 25. und 26. Mai kann man in Neustrelitz ein Open Air Festival der ursprünglichen Art erleben.“
Spex, Mai 2001, Autor: Uwe Viehmann
Immergutrocken 2001: Der Festivalsommer 2001 steht vor der Tür. Gigantische Namen kündigen sich an, im Turnus von zwei Wochen können fast überall in der Republik für kleines Geld nahezu alle wichtigen Bands betrachtet werden. Warum also in die Ferne schweifen? Warum nach Mecklenburg Vorpommern? Warum mitten auf die Wiese? Weil das Immergut Festival eines der schönsten Open Airs des Landes ist. Weil es um Indie geht. Weil die Mecklenburger Seenplatte erhaben ist. Weil es den umtriebigen Organisatoren um die Sache geht... Nur um Musik, entspannte Atmosphäre und kleine Preise.
2002
Intro, Autoren: Hednrik Bayrhofer, Christian Steinbrink, Stefan Lehmkuhl, Juli 2002
Urlaub im Osten. Immergut Festival.
Wie hieß noch gleich der Titel der Intro-April-Ausgabe? "Status Quo Vadis - Deutschland, Pop und Sprache am Stammtisch" - kann man in Bezug auf das Immergut Festival, das am 31.05. und 01.06. in Neustrelitz im wunderbaren Neustrelitz stattfand, eigentlich so stehen lassen. War ja alles da, was Rang und Nahmen hat und in unserer Titelstrecke Tribut fand. Tocotronic, Tomte, Die Sterne und und und. Nur die Sporties fehlten. Die waren schon zu oft da. Trotzdem gingen ihre Songs gut im Indie-Disko-Zelt. Irgendwie hat dieses Fest immer was von Familie. In Indie. Bisschen oberflächlich, aber immer nett und gut. Man kennt sich. Man hat sich lieb. Die positiven Vibes und kleinen Hypes haben sich rumgesprochen: In diesem Jahr wuchs die Immergut Familie von anfangs 800 (2000) dann 2.500 (2001) auf 4.000 Indie-Kinder an. Da darf man ruhig mal das Unwort "Hype" benutzen. Sympathisch: So richtig super finden die Veranstalter vom immergutrocken e.V. Hypes nicht. Sie limitierten die Tickets auf eben 4.000 - auch wenn da noch deutlich was gegangen wäre. Und so wurde das Immergut trotz Regen und Hagel am Freitag, minimalen Temperaturen in der Nacht und einigen Zaungästen einmal mehr zu einem wahren, ehrlich, erdigem Festival-Highlight. Aber zu den Konzerten: Line-up gut - aber egal. Denn hier wird erst mal generell jeder abgefeiert. Hauptsache schrammelige Gitarren, schiefer Gesang und Slogans direkt aus dem Leben. Schon schön. Supporter-Festival eben. Nicht ganz in dieses Schema passten Das Pop. Hier war nämlich alles gerade und durchgestylt. "Nicht authentisch" sagen die einen, "großartige Show" finden andere. Und der Sound war zum Heulen - vor Freude. Das (subjektive) Highlight vom Freitag - auch wenn Die Sterne danach versuchten ihrer Headliner-Position gerecht zu werden. Klare Headliner des Gesamtfestivals waren jedoch Soundtrack of our Lives. Selbst wenn vielleicht die Hälfte des Tocotronic beseelten Publikums noch nie was von den Schweden gehört hatte, wurden sie gefeiert wie keine andere Band des Festivals. Sie zelebrierten in unfassbarer Perfektion fast alle Hits ihres Album-Klassikers „behind the music“. Rock’n’Roll Galore, strahlten die sechs Musiker aus, angeführt von ihrem charismatischen Sänger (Prediger!?), der sogar kurzzeitig 4.000 Menschen auf die Knie zwang. Und sie knieten. Alle. Großartige Show, die mal wieder ausgiebig zum Luftgitarre-Spielen animierte. Tocotronic beendeten dann das Festival mit alten und neuen Songs. Dass es bessere Live-Bands gibt, ist kein Geheimnis. Warum Tocotronic zu Recht trotzdem gefeiert werden? Ach wer wüsste es nicht? Die Titelstory im letzten Heft zum Beispiel spricht da Bände. Ansonsten – see you in Meck-Pomm next year. Familienfeier, du verstehst?
Intro, April 2002, Autor: Stefan Lehmkuhl
„Sommer ohne Immergut – gab es das wirklich mal? In den vergangenen zwei Jahren hat eines der charmantesten Festivals Deutschlands die Herzen der Indiecrowd im Sturm erobert und sich einen der vorderen Plätze im Open-Air-Olymp gesichert.“
www.stern.de, 20. Mai 2002, Autor: Carsten Heidböhmer
Man kann nur hoffen, dass dieses Event noch länger ein Geheimtipp bleibt: Die Kulisse ist malerisch - klettert das Thermometer auf sommerliche Temperaturen, ist das nächste Ufer nicht weit. ... Die Idee für dieses Festival war gut, und die Welt ist dafür bereit.
2003
Festivalguide 2003, Autor: Mathias Hielscher
Immergut Größer als Playmobil.
Wenn man in Neustrelitz ein belegtes Brötchen kaufen möchte, muss man nur zur Fleischerei Wolff gehen. Da gibt es allerdings nur Wurst und Käse, kein Brötchen. Also wackelt die gute Frau hinter der Theke zu ihrem Nachbarn, dem freundlichen Bäcker Lange. Der gibt ihr dann die Schrippe. Unkompliziert funktioniert das Leben in Neustrelitz. Man kann sich kaum vorstellen, dass mittlerweile 5000 junge Menschen unbedingt ein Wochenende im Jahr in dieser Stadt zwischen Ostsee und Berlin verbringen möchten.
Aber sie müssen. Denn vor fünf Jahren hatte eine Hand voll Freunde die Idee. Die Idee, ein eigenes Festival auf die Beine zu stellen. Gerade der Schule entkommen und auf ein paar Open-Airs gefahren, nervte es sie schnell, dass ihre Lieblingsband nachmittags zu Ende waren und Headliner die Größe von >Playmobil< Figuren hatten. Seit 2000 gibt es daher das immergut. Jedes Jahr zieht es Menschen dorthin – aus Liebe zur Musik, aus Liebe zu einem Ort, an dem man unter sich ist. Trainingsjacken, Jungs mit Tocotronic- oder Oasis-Frisur, Mädchen mit Buttons an ihrem Jeans-Stoff und natürlich die Bands. In den letzten Jahren reichten sich die Sportfreunde, Readymade, Tocotronic, Tomte oder Kettcar gegenseitg die Gitarren. Nirgendwo scheint Harmonie besser zu funktionieren. „Das mag daran liegen, dass viele Bands aus Deutschland kommen und man sich ja immer irgendwie kennt.“ Vermutet Mit-Organisator Daniel Kempf. „Am Anfang haben wir noch darauf geachtet, dass befreundetet Bands am selben Tag spielen. Mittlerweile brauchen wir das gar nicht mehr, weil die meisten das ganze Wochenende in Neustrelitz verbringen.“ Und so sieht man sie alle Jahre wieder und kann zusehen, wie sie sich umarmen, wie die Augenringe von Tag zu Tag immer tiefer hängen, sei es, weil sie die Nacht im Indie-Zelt durchgemacht oder Fußball gespielt haben. Liest man das Gästebuch auf , dann scheint es, als gäbe es nichts Wichtigeres als dieses Wochenende. Und so wundert es nicht, dass die Veranstalter-Szene neidisch nach Neustrelitz blickt. So ein Immergut hätte wohl jeder gerne. Und plötzlich spielen in diesem Jahr Schrammelgitarren-Popbands auch auf so mancher großer Bühne. Klar, einen See gibt es vielerorts, Entspannung und Atmosphäre auch. Aber wie man sein belegtes Brötchen bekommt, das ist noch mal ein ganz anderes Ding.
www.jetzt.de, 9. Juni 2003, Autor: Daniel Erk
Raus aus den Gitarrenwänden.
Wenn es Sommer wird, vernachlässigt die Gemeinde das Indierockwohnzimmer, legt sich auf eine Wiese, an einen See, tanzt und hört Musik. Das heißt „Immergut“. Und ist es auch.
Die Sonne geht unter, der Boden staubt. Es ist Freitagabend in Neustrelitz, das vierte Immergut hat gerade begonnen, Kante spielen gerade, super klingt das, auch wenn die meisten noch vor ihren Zelten sitzen, Nudeln mit dem Gaskocher heiß machen, Dosenbier trinken und die Letzten noch ihre Zelte aufbauen, alles sehr gemächlich. Ein Zelt weiter versuchen sich ein paar Jungs an einem Tischgrill, nach einer Stunde hat sich beim Fleisch noch nicht viel getan aber das macht nichts. Wie überhaupt gar nichts etwas macht, weil einfach alles irgendwie optimal ist. Das Wetter ist warm und genehm, die Menschen vor den Zelten lächeln und Kante spielen noch immer. „Die Summe der einzelnen Teile“, irgdenwie das Rezept für das Immergut.
Nicht zu groß, nicht zu provinziell, nicht zu kommerziell, nicht zu dilettantisch. Ein schöner Mittelweg. (...)
2004
www.alternativenation.de, 14. Mai 2004, Autor: Curt Ceplin
„Die Schönheit der Chance. Es gibt Orte, die besitzen eine unglaubliche Magie und natürliche Schönheit. Das kleine Neustrelitz im Herzen Mecklenburg-Vorpommern ist so eine Oase und gleichzeitig der Austragungsort für das Immergut Festival. Es ist kein Fast Food-Massenfestival, sondern ein Indie Open Air, das nur so vor Charme und Charisma strotz.“ Das Immergut ist heimlich still und leise zu einer festen Institution der deutschen Indie Rock-Szene gewachsen.“
Intro, Mai 2004, Autor: unbekannt
Immergutgeburtstag. 5. Immergut
Wir gratulieren auf allen Vieren. Das ist zwar nur ein komischer reim aus der Vergangenheit, aber dennoch nicht antiquiert in Bezug auf das legendäre Indie-Pop-Festival in Neustrelitz. Denn neben dessen offenkundigen Qualitäten, die hiesigen Bands, die es draufhaben, in Zusammenhang mit einigen internationalen Acts an zwei Tagen über die Bühne zu orgeln, neben dieser Kompetenz liegt der Charme hier ja im Miteinander von Bands und Publikum. Man bedenke nur die wilden Nächte in der Disco nach den Konzerten, wo sich nicht nur Dennis und/oder Olli Koch von Tomte die Köpfe aufschlugen und sich erst nach La Boum, der Fete, verbinden ließen. Sodom und Gomorrha – aber menschlich umgesetzt. Gratuliere, Neustrelix – wie der Name im Info der neuen CD (immergutrocken 5 GHVC/Indigo) so sympathisch verballhornt wird. Wir sehen uns im Staub am 28.-29.05. Aber mit einem Lächeln.
Neon, Mai 2004, Autor: Ingo Moeck
Der Sympathieträger: Immergut
Was es ist: Sympathisches Indie-Rock-Festival nahe der Mecklenburger Seenplatte. Was passiert: Naturverbundene Studenten und tagträumende Großstädter pflücken Blümchen, baden, spielen Fußball beim >>immergutzocken<< Cup im Neustrelitzer Stadion.